Zum finalen HIGH NOON war heute Stefan Evers, Spitzenkandidat der CDU, zu Gast

Zum Abschluss der vierteiligen HIGH NOON-Reihe begrüßten heute Mittag Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende & Geschäftsführerin von medianet berlinbrandenburg, und Olaf Kretschmar, Geschäftsführer & Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission, den Spitzenkandidaten der CDU, Stefan Evers, bei NLND Berlin. Vor rund 50 anwesenden Vertreter*innen aus der Medien-, Kreativ-, Musik- und Digitalwirtschaft stellte er sich den Fragen des Moderations-Duos sowie des Publikums.
Zum finalen HIGH NOON war heute Stefan Evers, Spitzenkandidat der CDU, zu Gast
Berlin, 09. September 2026

Stefan Evers stellte beim HIGH NOON die wirtschaftliche und technologische Transformationsfähigkeit Berlins in den Mittelpunkt. Wachstum, schnellere Entscheidungen, klarere Zuständigkeiten in der Verwaltung und die Schaffung von mehr Wohnraum seien zentrale Voraussetzungen dafür, die Innovationskraft des Standorts zu sichern. Die Kultur- und Kreativwirtschaft bezeichnete Evers als Teil der „DNA“ Berlins und sprach sich dafür aus, Zuständigkeiten stärker zu bündeln, Ziele gemeinsam mit Branchenakteuren zu definieren und freie Flächen verstärkt für kreative Zwischennutzungen zu öffnen. Beim Thema KI sieht er Berlin noch nicht als Vorreiter; statt allein auf staatliche Förderung zu setzen, plädierte er für Know-how-Transfer, gemeinsame Austauschformate und neue Finanzierungsmodelle. Bildung und Wissenschaft seien zugleich entscheidend für den Fachkräftenachwuchs. Steuerliche Anreize für die Filmwirtschaft hält Evers grundsätzlich für ein sinnvolles Modell, sieht deren Einführung jedoch als übergeordnete Systemfrage.

Stefan Evers, CDU:

„Berlin lebt von Menschen, die Ideen haben, etwas aufbauen und neue Wege gehen. Unsere Medien-, Kreativ-, Musik- und Digitalwirtschaft zeigt, wie viel Kraft in Berlin steckt und steht ganz besonders für die Freiheit und Vielfalt unserer Stadt. Deshalb müssen wir es noch leichter machen, in Berlin zu gründen, zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Weniger Bürokratie, schnellere digitale Verfahren und gute Bedingungen für neue Ideen – darum geht es. Wir brauchen eine neue Kultur des Möglichmachens und müssen durch eine verlässliche Investitionskultur dafür sorgen, dass Berlin die Hauptstadt der Innovation und kreativen Freiheit bleibt.“

Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende & Geschäftsführerin medianet berlinbrandenburg:

„Stefan Evers hat heute deutlich gemacht, dass für ihn die Kultur- und Kreativwirtschaft für Berlin ein zentraler Teil der wirtschaftlichen DNA der Stadt ist. Sein Ziel ist es, Zuständigkeiten stärker zu bündeln und gemeinsam mit den Branchen konkrete Ziele und Maßnahmen zu entwickeln. Genau diese verbindliche Struktur wird gebraucht, wenn Berlin seine Innovationskraft erhalten und weiter ausbauen will. Beim Thema KI betonte er, dass Wissenstransfer, Vernetzung und praxistaugliche Instrumente elementar seien, um die Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen.“

Olaf Kretschmar, Geschäftsführer & Vorstandsvorsitzender Berlin Music Commission:

„Im Gespräch mit Stefan Evers wurde deutlich, wie stark das Ökosystem Musikwirtschaft mit Berlins Zukunftsfragen verzahnt ist. Es wirkt auf Wirtschaftskraft, Tourismus, internationale Strahlkraft und nicht zuletzt auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stadt.

Entscheidend ist, die Stärken Berlins gezielter zu nutzen: Mut, Kreativität, Vielfalt, starke lokale Strukturen, internationale Vernetzung und eine unabhängige Szene. Dazu gehört prioritär die Nachwuchsförderung. Die mit der Plattform LISTEN TO BERLIN aufgebaute Infrastruktur ist unbedingt zu sichern und weiter zu entwickeln. Sehr positiv sehe ich die Offenheit von Stefan Evers für weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen für Kulturschaffende, Kreative und Unternehmen. Starke Ideen und neue Akteur*innen dürfen nicht an starren Strukturen scheitern. Wir haben mit Nachdruck deutlich gemacht, wie ausschlaggebend es für die Musikbranche ist, seine „Economy first“-Strategie in ein konkretes Creative-Tech-Förderinstrument zu übersetzen. KI und Kreativität müssen gemeinsam gedacht werden. Unternehmen brauchen Unterstützung, um KI sinnvoll in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren und kreative Potenziale zu stärken.“

Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.

 

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Alexander Fuchs

Public Relations & Political Affairs Manager

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