
Berlin, 04. September 2026
Steffen Krach betonte die große wirtschaftliche Bedeutung der Berliner Kreativwirtschaft und sprach sich dafür aus, ihre Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung stärker bündeln zu wollen. Er zeigte sich offen für eine Berliner Kreativwirtschaftsstrategie und hob hervor, dass die Branche vor allem bezahlbare Räume, schnellere Genehmigungsprozesse, weniger Bürokratie und einfachere Verwaltungsverfahren brauche. Wohn- und Gewerberaummangel bezeichnete Krach als klaren Standortnachteil; deshalb setzt die SPD auf mehr Neubau und die Umwandlung geeigneter Gewerbeflächen. Zugleich sollen weitere Kürzungen in Wissenschaft und Kultur verhindert, Start-ups und Scale-ups stärker unterstützt und erfolgreiche Unternehmen langfristig in Berlin gehalten werden. Für Krach liegt in der Verbindung von Kreativwirtschaft, Wissenschaft, Gründung und Tourismus erhebliches Potenzial, das Berlin künftig konsequenter nutzen müsse.
Steffen Krach, SPD:
„Berlin steht für Kreativität und diese Kreativität ist pure Wirtschaftskraft. Aber in unserer Kreativwirtschaft steckt noch etwas, das ich mir für ganz Berlin wünsche: der Mut, sich etwas zu trauen, die Zuversicht, dass mehr möglich ist, und der Wille, immer wieder über sich hinauszuwachsen. Genau diese Haltung will ich für Berlin zurück, für eine Stadt, die wieder vorangeht und an sich glaubt. So können wir Berlin gemeinsam zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa machen.“
Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende & Geschäftsführerin medianet berlinbrandenburg:
„Steffen Krach hat deutlich gemacht, dass die Kreativwirtschaft für Berlin nicht nur kulturell, sondern vor allem auch wirtschaftlich eine zentrale Rolle spielt. Besonders wichtig finden wir seinen Ansatz, Zuständigkeiten von politischer Seite stärker zu bündeln, und seine Bereitschaft, eine eigene Kreativwirtschaftsstrategie für Berlin zu entwickeln. Genau diese ressortübergreifende Perspektive brauchen unsere Branchen, die längst an den verschiedenen Schnittstellen von Medien, Technologie, Wissenschaft und Start-up-Ökosystem arbeiten. Ebenso entscheidend sind schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und bezahlbare Räume. Dass Krach zudem den Verbleib erfolgreicher Start-ups und Scale-ups in Berlin als politische Aufgabe begreift, ist ein starkes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Standorts.“
Olaf Kretschmar, Geschäftsführer & Vorstandsvorsitzender Berlin Music Commission:
„Beim HIGH NOON-Gespräch, das wir gemeinsam mit medianet realisieren, fand ich besonders wichtig, dass Steffen Krach immer wieder die großen Fragen für Berlin in den Mittelpunkt gestellt und zugleich ein starkes Bekenntnis zur Musikwirtschaft abgegeben hat. Das Ökosystem Musik ist weit mehr als ein Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft: Es wirkt auf Fachkräfte, Tourismus, Stadtentwicklung und die internationale Attraktivität Berlins. Dabei teile ich die Position, dass es kein Widerspruch sei, neue Unternehmen zu supporten und gleichzeitig kreative Räume zu schützen. Entscheidend ist, diese Faktoren gemeinsam zu denken und den Mut zu haben, Strukturen zu verändern. Netzwerke wie die Berlin Music Commission sind dabei wichtige Übersetzer zwischen Branche und Politik. Wir werden diesen Prozess weiter aktiv mitgestalten, um das Ökosystem Musik gemeinsam weiterzuentwickeln.“
Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.
Melden Sie sich unter dem folgenden Link noch zum letzten HIGH NOON-Termin an:
9. September 2026, 12:00 Uhr: Stefan Evers (Spitzenkandidat, Bürgermeister und Senator für Finanzen, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, CDU) -> Anmeldung
Ort: Alle Termine finden bei NLND Berlin, Neuköllnische Allee 80, 12057 Berlin statt.
Pressekontakt:
Alexander Fuchs
Public Relations & Political Affairs Manager
medianet berlinbrandenburg e.V.
Neuköllnische Allee 80
12057 Berlin
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