
Berlin, 01. September 2026
Werner Graf, Spitzenkandidat von Bündnis90/Die Grünen, sprach im einstündigen Gespräch mit Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende & Geschäftsführerin des medianet, und Olaf Kretschmar, Geschäftsführer & Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission, über seine Ziele und Visionen für einen der wichtigsten Wachstums- und Innovationsmotoren der Hauptstadt: die Berliner Medien-, Kreativ-, Musik- & Digitalwirtschaft. Rund 40 Unternehmens-, Institutions- und Pressevertreter*innen folgten der Diskussion und konnten ihre Fragen an Herrn Graf einbringen.
Werner Graf unterstrich beim HIGH NOON die zentrale Bedeutung der Medien-, Kreativ-, Musik- und Digitalwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Berlin. Eine attraktive Stadt mit bezahlbarem Wohnraum, lebendigen Quartieren, Gewerbeflächen und einer starken kreativen Szene sei – verbunden mit sicheren Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie – entscheidend, um Fachkräfte und Unternehmen langfristig zu binden. Zugleich müsse Berlin ein Tourismusmagnet bleiben sowie stärker in Zukunftstechnologien investieren: KI sei ein zentraler Treiber, den Unternehmen gemeinsam mit Politik und Branchennetzwerken erschließen sollten – etwa durch Reallabore und Orte, an denen neue Anwendungen praktisch erprobt werden können. Auch Bildung und Fachkräftesicherung müssten stärker an den tatsächlichen Bedarfen der Wirtschaft ausgerichtet und digitale Medienkompetenzen früh vermittelt werden. Für Graf gehören zudem eine nachhaltige digitale Infrastruktur und neue, nachhaltig funktionierende Rechenzentren zu einem Berlin, das international attraktiv und wirtschaftlich erfolgreich bleibt.
Werner Graf, Spitzenkandidat Bündnis90/Die Grünen:
„Die Medien-, Kreativ-, Musik- und Digitalwirtschaft ist für uns Grüne ein zentraler Pfeiler einer zukunftsfähigen Berliner Wirtschaftspolitik. Berlin war und ist Stadt der Freiheit, der Ideen, der Kreativen, der Wissenschaftler*innen und Gründer*innen – hier wird Zukunft gemacht: auf Bühnen, in Werkstätten, Studios, Hochschulen, solidarischen Unternehmen oder Start-ups. Diese Innovationskraft wollen wir gezielt stärken, den Unternehmensstandort strategisch weiterentwickeln und Berlin zugleich für neue, innovative Unternehmen noch attraktiver machen. Dafür sind eine leistungsfähige, gründungsfreundliche Verwaltung sowie Kultur, Medien und Wissenschaft als zentrale Standortfaktoren unverzichtbar.
Wir wollen, dass Berlin auch in der nächsten Legislaturperiode als offene, faire, nachhaltige und innovative Kultur-, Kreativ-, Musik- und Digitalmetropole in die Welt strahlt – zum Vorteil für alle, die hier leben, arbeiten und Zukunft gestalten.“
Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende & Geschäftsführerin medianet berlinbrandenburg:
„Es ist ein wichtiges Signal, dass Werner Graf die Creative-Technologies-Wirtschaft klar als einen zentralen Wirtschaftsfaktor Berlins versteht und Themen wie Fachkräftebedarf, bezahlbarer Wohnraum, Kreativräume, digitale Infrastruktur und Reallabore mitdenkt.
Aus Sicht unserer Branchen ist es elementar, dass die neue Landesregierung eine KI-Förderrichtlinie im Blick hat. Dahingehend war es erfreulich, dass sich Werner Graf offen dafür zeigt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, Studios und Start-ups brauchen Unterstützung dabei, KI-Anwendungen tatsächlich in ihre Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse zu integrieren. Wenn Berlin seine starke Position in Medien-, Kreativ- und Digitalwirtschaft festigen will, muss KI-Förderung künftig ein fester Bestandteil der Standortpolitik sein.“
Olaf Kretschmar, Geschäftsführer & Vorstandsvorsitzender Berlin Music Commission:
„Der Austausch mit Werner Graf von Bündnis 90/Die Grünen hat deutlich gemacht, in welchem Spannungsfeld wir uns bewegen: Wie sichern wir konsequent Freiräume für kreative Menschen und stärken zugleich die Rahmenbedingungen für ein zukunftsfähiges Ökosystem Musikwirtschaft Berlin? Bei Themen wie AI-Empowerment von Akteur*innen und Unternehmen sowie der Fachkräfteentwicklung durch nachhaltige Jugend- und Nachwuchsförderung stehen wir vor großen gemeinsamen Herausforderungen. Dafür brauchen wir mehr Unterstützung durch die Politik und einen kontinuierlichen Dialog mit der Branche. Als Berlin Music Commission ist es unsere zentrale Aufgabe, die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Mitglieder gezielt einzubringen, ihre Zukunftsfähigkeit zu stärken und damit das gesamte Ökosystem Musikwirtschaft Berlin weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit medianet führen wir diesen Dialog auch mit Blick auf die anstehende Wahl ganz bewusst. Mit dem ersten HIGH NOON haben wir heute den Auftakt gemacht. Entscheidend ist, dass dieser Austausch nicht mit dem Wahltag endet, sondern auch danach intensiv weitergeführt wird, damit wir gemeinsam konkrete Lösungen für Berlin entwickeln können.“
Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.
Melden Sie sich unter den folgenden Links zu den weiteren HIGH NOON-Terminen an:
- September 2026, 12:00 Uhr: Tobias Schulze (Fraktionsvorsitzender, Die Linke): Anmeldung
- September 2026, 12:00 Uhr: Steffen Krach (Spitzenkandidat, SPD): Anmeldung
- September 2026, 12:00 Uhr: Stefan Evers (Spitzenkandidat, Bürgermeister und Senator für Finanzen, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, CDU): Anmeldung
Ort: Alle Termine finden bei NLND Berlin, Neuköllnische Allee 80, 12057 Berlin statt.
Pressekontakt:
Alexander Fuchs
Public Relations & Political Affairs Manager
medianet berlinbrandenburg e.V.
Neuköllnische Allee 80
12057 Berlin
+49 30 2462 85-716
